Samstag, 14. Oktober 2017

Jeju Island - East Island-Tour - Südkorea

Um 06:00 geht der Wecker und kurz drauf bekommen wir unser Frühstück geliefert, da auch heute der Treffpunkt wieder recht früh ist, weil wir auch die Immigration in Südkorea absolvieren müssen. Gemäss Karte sind wir bereits sehr nah am heutigen Ziel.

Was die Aussichten angeht, so wird das heute richtig frisch... 19°C. Es heisst zwar "mostly sunny", aber im "Today" schreiben sie, dass es ab und zu regnen kann... also etwas wärmer anziehen, und zudem noch die Regenjacke nicht vergessen.
Wir sind gespannt, was uns der heutige Ausflug alles Neues zu sehen gibt... alleine auf dem Ticket steht ja schon, dass am "Sunrise Peak" über 500 Stufen zu bewältigen sind... nun, wir lassen uns überraschen.
Erstaunlich schnell waren wir durch die Immigration durch - und haben einen weiteren Stempel im Pass... Die Sammlung wächst... und einen Aufkleber haben sie unseren Pässen auch noch verpasst...
Auf unserem Weg durch das Terminal bekamen wir von der Tourismusorganisation je solch ein Päckchen als Willkommensgruss in die Hand gedrückt. Bei genauerem Hinsehen im Bus lesen wir, dass das je Packung 3 Ginseng-Gesichtsmasken sind... und dann gleich so viele! Thomas wollte seine nicht, also habe ich mal beide Pakete eingepackt. Das sind sicher ganz tolle Mitbringsel für zuhause. Auf jeden Fall sind sie sehr speziell.
Auf dem Plan stand Abfahrt 08:30 - unsere Guide erklärt uns bereits während der Fahrt den Tagesablauf - da ist es erst 08:31 - Super pünktlich!

Die Busse in Südkorea, bzw. hier auf Jeju, sind sehr farbenfroh innen ausgestattet, allerdings was die Beinfreiheit und Sitzbreite angeht, so sind diese Busse deutlich für andere Personengrössen geplant und gebaut worden.
Unsere Guide: Rachel Ko – sprach relativ fliessendes Englisch, stark asiatisch akzentuiert.

Die Informationen zu unserem Ausflug zu den verschiedenen Stationen im Osten von Jeju Island waren sehr aufschlussreich und interessant. Auch sie hat die Uhrzeit des Treffpunktes am Bus, bzw. in der Nähe des Busses immer wiederholt und auch zum Teil als einzelne Zahlen genannt, dass es jede/r verstehen konnte. Trotz sehr engem Zeitplan für die Ganztages-Tour sind wir vollzählig und pünktlich wieder am Terminal angekommen. Gerne wieder.
wir fuhren eine ordentliche Strecke und unser heutigen Stationen sollten sein: Museum der Taucherfrauen, Sunrise Peak, Openair Markt und Fischerdorf und zum Schluss der zentrale Markt in Jeju. Das wird heute viel Neues für uns geben.
Vom Busparkplatz geht's zu Fuss durch den Park zum Museum der Taucherfrauen, für die diese Insel sehr bekannt ist.
Hier ein bisschen mehr Hintergrundinfo dazu: https://de.wikipedia.org/wiki/Haenyo
Hier eine schöne Übersichtskarte der Insel - rechts bei dem Frauen-Cartoon sind wir jetzt. 
Diese Statue zeigt eine der Taucherfrauen mitsamt Arbeits-Utensilien, zudem wurden die Taucherfrauen in das Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen
Es gibt noch sehr viel mehr Skulpturen, nur hatten wir nicht wirklich viel Zeit, uns alles im Park anzusehen. Auffällig auch hier: sehr sauber und aufgeräumt.
Wir gehen ins Museum hinein und bekommen von Rachel einiges an weiteren Informationen über das harte Leben der Taucherfrauen, von denen heute noch immer viele arbeiten, allerdings die meisten weit über 60 Jahre alt. Deren Männer bekamen von unserer Guide keine gute Kritik...
2 Skulpturen in der Eingangshalle...
ja, wir waren auch da...
Wir bekommen eine Filmvorführung über das Leben der Taucherfrauen gezeigt...
welcher uns am Ende sehr beeindruckt und auch arg bedrückt zurück lässt..
da uns deutlich die Armut dieser Leute vor Augen geführt wird, und die hohen Risiken für Leib und Leben, die sie täglich eingehen, um ihre Familien ernähren zu können.
Wir gehen weiter - bekommen zudem eine Führung mit weiteren Erklärungen von unserer Guide durch die Räume des Museums
hier habe ich noch etwas passendes im Internet zu diesem Museum gefunden:
https://jejutourism.wordpress.com/2016/12/12/walk-with-us-through-the-jeju-haenyeo-museum/
Hiernach werden die Werkzeuge gezeigt, mit denen die verschiedenen Meeresfrüchte  in vielen Metern Tiefe "geerntet" werden. Rachel erklärte zudem, dass bei den Abalone-Muscheln (eigentlich nicht Muscheln, sondern Schnecken, die unter einer halben Muschelschale als "Schneckenhaus" leben, siehe auch https://de.wikipedia.org/wiki/Seeohren) die Taucherinnen beim ersten Versuch erfolgreich sein müssen, denn wenn dieser schief geht, dann saugen sich die Tiere so fest an den Untergrund, dass man mit dem Werkzeug (Flacher Metallspatel) nicht mehr zwischen das Tier und den Fels kommt.
Ansicht eines typischen Fischerdorfes
und Muster der Essen, die vom täglichen Fang hergestellt werden können, bzw werden.
die Darstellungen sind so lebensecht - das ist faszinierend, aber für diese Kunst sind die Asiaten allgemein bekannt.
Darstellung einer Gebetszeremonie von früher, bevor die Frauen wieder tauchen gehen sollten, dass es alle gut überstehen und gesund wieder kommen. Der Verlust war oft hoch und Tauchunfälle waren nicht selten, da die Frauen mehrere Stunden ohne Flaschen immer wieder recht tief tauchen müssen, um erfolgreich zu sein, und dann bei teils schwerer See mitsamt dem Fang zurück zum Ufer schwimmen müssen.
Für uns geht es weiter zum nächsten Punkt des Ausfluges.
Unsere Guide verteilt eine kleine Zwischenstärkung. Wir können nicht lesen, was drin ist, aber ich versuch es und nachdem ich sage: kann man essen und schmeckt noch ganz gut, probiert es auch Thomas.
Da ist schon Sunrise Peak, ein weiteres UNESCO Welterbe. Es ist ein erloschener Vulkan-Krater. Mal sehen, ob wir wirklich die 500 Stufen bewältigen werden... Kommt auf's Wetter an.
aber ansehen wollen wir uns das auf jeden Fall genauer.
Auf dem Parkplatz sehe ich am Hang hinter Bäumen versteckt einen buddhistischen Tempel... mal sehen, ob uns da noch Zeit bleibt, um den noch besuchen zu können, bevor wir zurück zum Bus müssen...
Hier ist der Weg vom Parkplatz bis zum Kraterrand "Sunrise Peak" angezeigt...
Detailinfos zu den verschiedenen UNESCO Welterbe-Stationen dieses Gebietes
Das sind die Auszeichnungen sprichwörtlich in Stein gemeisselt
und hier blühen die Yukka - das Wetter meint es noch recht gut mit uns - es tröpfelt ab und zu etwas, aber es windet auch - teils recht mächtig.
Das ist toll - bei genauem Hinsehen (und mit genügend Zeit dabei) zeigen diese "gelöcherten" Steine die jeweiligen Sonnenaufgangspositionen in den jeweiligen Monaten des Jahres. Darauf muss man erst mal kommen.
Zarte Blüten im teils bereits verdörrten Gras
der Blick von weiter oben über die Küste
wir sind den doch recht steilen Weg ein gutes Stück hoch gegangen - bis auf ca. die Hälfte Höhe
und die Aussicht wird immer schöner
allerdings auch der Wind immer stärker und die Regentropfen doch gehäufter und stärker
hier oben an der "Kreuzung" zwischen hoch und runter (danach geht nur noch ein Weg in Serpentinen hoch zum Kraterrand) machen wir dann Kehrt, bzw. nehmen den nächsten Weg wieder hinunter...
es ist auch klar auf dem Boden angezeichnet, wo der Weg hoch und wo der Weg runter geht.. Zudem überall Warnschilder, dass man bei Nässe vorsichtig sein muss, da die steinernen Bodenplatten dann sehr rutschig sind - das durften wir trotz guter Profilsohlen auch  feststellen. Und dann noch die starken Windböen machen es nicht ganz einfach, wieder hinunter zu laufen.
Diese "behüteten Männchen" - dieser hier ist mit einer Wegbeleuchtung am Bauch ausstaffiert - sind die Glücksbringer von Jeju Island - so hat uns Rachel später auf Nachfrage informiert.
und ja, auch wir zwei waren da... ich so ziemlich "vom Winde verweht"...
der Blick zum Kraterrand hoch zeigt deutliche Lücken im Berg. Wie die Natur auch immer diese hat entstehen lassen, blieb uns verborgen.
weiter oben sieht man ein kleines Gebäude (rechts) unterhalb vom Kraterrand.
und mit dem Zoom der Kamera sieht man es noch deutlicher, inkl. Geländer oben, dass niemand runter fällt, der es bis ganz hoch geschafft hat
Wir sehen auf der anderen Seite eine Bucht mit Gebäuden unten am Strand. Rachel erklärt, uns später, dass auch dort ab und zu die Taucherfrauen ihre Arbeit verrichten, doch wir haben keine gesehen.
die Brandung ist ziemlich kräftig - ich weiss nicht, ob es hier normal so stark von der -Chinesischen See her windet, oder ob es mit dem Taifun zu tun hat, der am Vortag Hong Kong komplett lahm gelegt hat. Die Ausläufer können sehr weitreichend sein.
der Blick zurück auf unseren Weg, von dem aus wir die Bucht gesehen haben.
da wir nicht bis auf den Kraterrand noch sind, haben wir doch noch Zeit, uns diesen Tempel anzusehen, sofern wir da wirklich auf das Gelände dürfen...
Hier noch einen Wegweiser - ich kann ihn leider nicht übersetzen
und noch ein paar zart blühende Sukkulenten in der Nähe vom Tempel am Hang
ja, wir dürfen auf das Gelände... es ist ein buddhistischer Tempel
und wieder die Gebetsglocke unter separatem Dach
der grosse zentrale Raum für das Gebet - inkl. Skulpturen
sehr reich ausgeschmückte Schnitzerei und Malerei unter dem Tempeldach
und der Happy-Buddha mit den Kindern - ist wohl für die Fruchtbarkeit gedacht - und ja, ich war auch da...
ausserhalb noch eine weitere wunderschöne Skulptur aus weissem Marmor
Blick zurück auf den Gebetsraum - es war jemand drin beim Gebet, daher habe ich nicht rein fotografiert...
als die Person gegangen ist, habe ich doch noch durch das Fenster gesehen - es ist innen reich ausgeschmückt
und auf der Rückseite, bevor wir wieder zum Parkplatz runter gehen, hat es noch verschiedene Grabmale  - je grösser die Schildkröte und die Stele, sowie die Verzierung oben drauf, desto höher der Rang und das Ansehen des Verstorbenen Priesters
Bevor wir weiter fahren, muss ich noch wo hin - auch hier sind die Toiletten mit den Taucherfrauen als Cartoon versehen - dass ich bei den "Frauen" bin, zeigt das "Weiblich"-Zeichen in Rosa über der Schrift an.
Wir fahren zum nächsten Stop - zum Mittagessen im Hotel Phoenix
Mit Vorsicht probieren wir die ganzen Teilchen, die uns gereicht werden - das Schälchen mit den Mini-Fischle haben wir beide stehen gelassen... 
Die Ess-Stäbchen sind aus Edelstahl - so können die gut wieder verwendet und auch in der Spülmaschine gewaschen werden. Toll.
zum Reis gibt es...
Eine Art Schmorfleisch mit Pilzsprossen, hat ganz ordentlich geschmeckt
und eine Suppe gab's auch dazu
Diese klare Sosse war süsslich - konnte getrunken werden (war wahrscheinlich eher zum Eintunken gedacht - aber wir haben es getrunken). War gut.
Zudem konnten wir auch noch mittels freiem WiFi nebenher noch die E-mails checken und ein paar Bilder an die Zuhausegebliebenen schicken. Wir gehen nicht davon aus, dass wir nach Rückkehr noch Zeit dafür im Terminal haben werden, daher kommt das jetzt sehr gelegen. 
der schön gestaltete Vorplatz vom Hotel, bzw. der "Kreisverkehr", um die Busse und Taxen vom Parkplatz zum Hoteleingang zu lotsen.
Es geht weiter zum Fischereimarkt unter freiem Himmel...
und wir bekommen nochmal einen Keks von Rachel, diesmal Geschmacksrichtung Mandarine - eigentlich die ganz kleinen Mandarinen-artige Zitrusfrucht. Auch wieder lecker.
Wir haben das grosse Glück, eine Gruppe Taucherfrauen bei der Arbeit zu sehen
die orangefarbenen Bojen sind die Schwimmkörper der Netze, wo der Fang drin gesammelt wird und zudem die Orientierungshilfen für die Taucherinnen - auch dass sie von Land aus gesehen werden.
wir schauen uns am Markt um - hier sind schon einige Seeschnecken (noch lebend) zum Verkauf ausgestellt
das sieht nach einer Art Seegurke aus
das könnten Polypen sein
die Art "Seegurken" von der Nähe
gefangene Oktopusse zum Trocknen aufgehängt...
sie werden vor Ort direkt so geschnitten, dass sie weiter verarbeitet werden können, nämlich auf einem Grill - und dann direkt frisch gegrillt verkauft werden
da haben wohl noch ein paar Leute gemeint, sie müssen Steinskulpturen zur Erinnerung aufbauen.
wir laufen an einen Aussichtspunkt der gut die Lavafelsen der Insel zeigt
und bei genauem Hinsehen, ist da ein Amsel-grosser Vogel. Ob's wirklich ein Star-Weibchen ist, kann ich nicht sagen. Aber die Tarnung ist perfekt!
etwas weiter weg ist das Vögelchen fast nicht mehr sichtbar.
die ersten Pflanzen siedeln sich auf dem Tuffstein wieder an...
der Blick in die andere Richtung zeigt bei genauem Hinsehen...
einen einsamen Angler - draussen an der Klippe - bei diesem Wind...
wir staunen nicht schlecht...
und auf die andere Seite geschaut, sehen wir, dass die Frauen noch immer draussen bei der Arbeit sind
die See ist ziemlich rauh, was die Arbeit nicht leichter macht
die ersten Frauen sind bereits zurück - sie haben schwere Bleigürtel an, die ihnen das Abtauchen erleichtern - aber an Land ist das zusätzliches Gewicht, das sie schleppen müssen
teils sind deren Männer da und helfen beim Zusammenbinden des Fangs in einem Extra-Sack, um das Netz und die Boje separat transportieren zu können.
Hier nimmt der Mann ausnahmsweise die Ernte mit nach oben an den Lastwagen, um diese dann zum Markt zu fahren.
Dieser Fang war ordentlich schwer... 
und der Weg über das Lavagestein ist sehr uneben und schwierig zu laufen...
andere Frauen müssen das alles allein tragen - oder sie tragen den Fang und der Mann nimmt die Boje und das Netz
Hier helfen andere Frauen, dass eine Taucherin mitsamt ihren Bleigewichten am Körper, ihren Fang Schultern kann und das Netz und die Boje...

dann geht's zurück zum Parkplatz, wo die Männer warten.
es kommen immer noch Frauen aus dem Wasser - teils sehr schwierig, weil de Brandung und der Lavagrund das nicht leicht machen.
Er will seiner Frau helfen, kommt aber nicht weit genug ins Wasser, ohne selbst komplett nass zu werden.
sie läuft weiter in Richtung Parkplatz
sie geht nur mit dem Fang, den Rest trägt ihr Mann.
das genaue Hinsehen zeigt, diese Frau ist keine 50 mehr - was für eine schwere Arbeit, um die Familie noch mit zu ernähren...
immerhin haben sie heutzutage Neoprenanzüge und nicht mehr nur Baumwollanzüge, wie im Museum gezeigt.
sie versorgt ihr Arbeitsmaterial
und ist auch deutlich über 60 - die asiatischen Frauen bleiben optisch sehr lange relativ jung und das Alter zeigt sich erst sehr spät, was bedeutet, dass diese Frau auch einiges über 70 Jahre alt sein kann.
dieser Mann hilft der Frau, den Fang zu schultern...
und nimmt dann selbst die Boje und das Netz, während der Mann links noch auf seine Frau wartet, dass sie wieder an Land kommt.
sie lässt sich nur noch den Stock geben, der ihr hilft...
etwas sicherer über die unebenen Flächen vorwärts zu kommen
und da kommt die nächste...
Es ist wirklich einsehr emsiges Treiben, als die Frauen an an Land kommen
und für uns sehr beeindruckend zu beobachten
wir gehen weiter zum nächsten Ort der Tour - zum Seongeoup Fischerdorf - alt traditionell erhalten, zum Teil noch wirklich bewohnt 
Die Häuser werden nicht abgeschlossen - wenn die zwei Holzbalken (quer über den Eingangsweg) parallel in der Mauer eingehängt sind, bedeutet es: niemand zuhause - wenn der obere Balken ausgehängt ist und einseitig auf der Erde aufliegt, bedeutet es, dass jemand da ist und man das Grundstück betreten darf - so hat uns unsere Guide erklärt.
sämtliche Dächer der Häuser sind mit Reet gedeckt und das Vordach kann leicht geschlossen werden, um vor dem Wetter zu schützen.
das hier ist die Toilette vor dem Haus - ein Plumpsklo aus Tuffsteinen aufgebaut... vom Weg her nicht einsehbar, aber von der Haustüre her schon, da nicht abgeschlossen.
Das Plumpsklo links mit den Stufen hoch zum Hinsitzen und rechts davon das Haus
Die Bäume tragen reiche Früchte - lecker Kaki
das Fischerdorf ist sehr weitläufig angelegt -schlussendlich auch mit Restaurants für die Touristen und Souvenirshops - das hat uns allerdings nicht interessiert.
und weiter vorn in Richtung Parkplatz hat es noch dieses Tor - mitsamt den Glücks-Statuen (Grossvater-Statuen heissen sie, habe ich später im Internet gesehen) - und ja, ich war auch da
auf der Mauer ist der Tempel aufgebaut
auch dieser ist sehr schön malerisch dekoriert
zarte gelbe Blüten inmitten von Grün...
und noch ein paar Häuser
mitsamt Informationstafel
noch ein spezielles Haus - vorher auf der Tafel angekündigt - mitsamt zugehöriger Geschichte 
das ist die Übersicht über das Dorf mit Erklärungen und der einzäunenden Mauer
da es stärker anfängt zu regnen, fahren wir weiter zurück nach Jeju-Stadt - unser nächster Besichtigungspunkt ist der grosse Jeju Dongmun Markt - 17'000 m2 mit 300 Ständen...  siehe auch: http://english.visitkorea.or.kr/enu/SHP/SH_EN_7_2.jsp?cid=1018338
erinnert in der Dimension ein bisschen an Istanbul (ok in klein)... wir werden sehen
und immer schön Rachel hinterher... wenn wir sie nicht verlieren... ich halte mich an Thomas, den sehe ich eher in der Menschenmenge...
das ist der Gemüse-Teil...
und da kommen die Fische - hier lebend - die sind dann wirklich frisch...
im Hintergrund werden fortlaufend Fische für die Kunden frisch geköpft und ausgenommen - aber dennoch ist es sauber und riecht nicht schlimm.
da sehen wir in den oberen Becken die Abalone-Muscheln/Schnekcen
auf der anderen Seite süsse Spezialitäten - unter Anderem auch die Mandarine-artigen Kekse, die wir im Bus von Rachel zum Probieren bekamen.
und da sind diese Figürchen wieder
mich interessieren aktuell eher die Fische - unten am Beckenboden hat es wohl Scholle oder Flunder...
und Auslagen soweit das Auge reicht - mit Oktopus und sonstigen Fischen, die bereits auf Eis gelegt sind
ein riesiges Arsenal an Abalone-Schnecken
und weiter geht's wir dürfen Rachel nicht verlieren...
noch mehr Fisch - in Folie verpackt auf Eis gelegt
offen aus Eis gelegt...
und hier versucht eine der Schnecken auf dem Zwischenstück des Beckens zu flüchten...
aber die Aussicht auf den abgezogenen Schweinekopf und die Füsse sind nicht wirklich lukrativ als Fluchtort...
es ist ordentlich was los... ich sehe Thomas in der Ferne und mache, dass ich weiter komme...
mit ein paar weiteren Blicken rechts und links... 
hier ist das Becken wohl etwas zu voll... da haben die Fische schon einige Blessuren...
wir kommen zum "Gemüse" - also Seegras, Algen usw.
und hier noch weitere tierische Produkte aus dem Meer - und jetzt weiss ich auch, was das für Dinger im linken Plastikgeschirr sind... die sind wohl wirklich essbar... es sind "Igelwürmer" - mehr Infos, siehe hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Igelw%C3%BCrmer
hier noch etwas nicht-lebendiges...
Früchte...
weiteres Süsses
Eier usw...
Wurzeln, usw.
Schweinefleisch...
weitere Wurzeln, u.a. auch Ginseng en Masse..
wir können uns aber beherrschen, da wir das wohl auch so nicht werden importieren dürfen...
und gegen Schluss gibt's noch Klamotten
diese Statue ist sehr schön - an dem für uns als Ausgang definierten Tor des Marktes
und - klar - ich war auch da
das ist das Tor Nr 3 des Marktes, wo wir jetzt raus gekommen sind, um wieder zum Bus zurück zu gehen
der Blick zurück... hier ist nicht so voll, wie es vorher noch war..
weiter geht's
und schon geht's weiter zum Bus... es regnet gerade nicht mehr so arg
schon sind wir wieder zurück am Hafen
dieser Turm sieht aus wie ein Flughafen-Tower - und nicht weit weg ist die Start- und Landebahn von Jeju Airport, allerdings ist dieser Turm wirklich nur die Hafenüberwachung. Beeindruckender Bau.
unser Weg zurück zum Schiff im Inneren des Terminals
durch die Security sind wir auf dem Weg zum Schiffseingang... und sehen einen auffälligen Leuchtturm oben am Hang
und schon geht's wieder weiter... diesmal ganz ohne Empfangs- oder Abschieds-Komitee. Ja ist komisch... Man gewöhnt sich so dran, dass man begrüsst und verabschiedet wird... aber es ist Südkorea, nicht Japan. Die Menschen sind hier zwar auch höflich und sauber, aber nicht ganz so arg, wie in Japan.
und wir wissen, dass China nochmal eine Stufe anders sein wird.
das habe ich gar nicht gesehen, als wir an kamen, bzw. zurück - ich war zu sehr beschäftigt, den Anschluss an die Gruppe nicht zu verpassen...
und weiter geht es - nach Busan auf dem Festland von Südkorea
diese Skulptur neben dem Hafen-Tower hat mich noch beeindruckt... daher noch ein Foto mit Zoom... 
um genauer zu sehen, das es ggf. darstellen soll...
und noch ein Leuchtturm
der Schlepper hilft uns aus dem Hafen raus...
das Lotsenboot ist parat, den Lotsen nachher wieder aufzunehmen
das ist noch ein schöner Weg zu laufen, bis vorne an den Hafeneingang und dessen Leuchtturm, allerdings ist dort aktuell mächtig windig...
noch ein Abschieds-Selfie vom Hafen von Jeju
und der Schlepper macht kehrt...
und wir sind aus dem Hafen und fahren Richtung Busan
Wir kommen in die Kabine und sehen bereits die Kofferbändel für unsere Ausschiffung - speziell mit Ausflug nach Shanghai mit Airport-Dropp-Off, zusammen mit der Info, was wir unbedingt beachten müssen, was die Immigration nach China angeht.
wir laden unsere Bilder und Videos auf den Laptop, legen unsere Füsse noch etwas hoch, und sehen auf dem Bildschirm, dass wir bereits gut unterwegs sind...
nach den Nachrichten am TV machen wir uns fü'rs Abendessen parat und werden im Metropolitan wieder freundlich begrüsst
unser Kellner Ernani
Vorspeise (nein, sind keine Muscheln)
Hauptgang
und das Dessert...
Thomas bleibt beim Sorbet
und ich bei der Crêpe Suzette.
Ernani gab uns eine Denkaufgabe mit einem Zahnstocher... hat uns später dann die Auflösung gegeben... ich kann mich nur nicht mehr an die Frage erinnern... war nämlich gut... Jeder seiner Tische bekam eine andere Aufgabe - alle mit Zahnstochern...
Thomas kann's schier nicht fassen und fand's auch gut
unser Assistant-Waiter Victor
Ziemlich müde gehen wir direkt nach dem Abendessen zurück in die Kabine und beim Blick auf den Bildschirm sehen wir - wir haben schon fast die Hälfte nach Busan geschafft.
Morgen ist noch einmal Frühstück auf der Kabine angesagt, weil der Ausflug bereits um 08:00 beginnt - also Wecker 06:30 - so können wir noch eine halbe Stunde länger schlafen, als heute... auch gut.
Wir schauen noch ein bisschen TV und machen dann ziemlich müde und zufrieden das Licht aus - mit den heutigen Erlebnissen im Kopf....