Donnerstag, 24. Dezember 2020

Frohe Weihnachten und ein gesundes und zufriedenes Neues Jahr!


 Bleibt gesund und zehrt von den wunderschönen Erinnerungen, die in diesen Zeiten alle nicht selbstverständlich sind. Das wird uns deutlich vor Augen geführt.

Wir sind dankbar um jede Minute die wir die vergangenen 17 Jahre mit unseren gemeinsamen Reisen in der Welt "sammeln" durften.

Dies hilft uns heute, mit dem Fernweh etwas gelassener umgehen zu können.

Es bleibt die Hoffnung, dass es im Neuen Jahr wieder Schiffs-Reisen geben kann. 

Bis dahin: die Reisen in Gedanken sind (Viren-)frei! 

Habt ein friedliches Fest, geniesst die Ruhe und wir wünschen Euch einen guten Start in ein gesundes und zufriedenes Neues Jahr.

Dienstag, 24. Dezember 2019

 Auf diesem Wege ein erholsames Weihnachtsfest, sowie alles Liebe und Gute für einen guten Start in ein gesundes und zufriedenes Neues Jahr!
Mögen auch weiterhin schöne Reisen und Erfahrungen auf Eurem Programm stehen!

Montag, 24. Dezember 2018

Auf diesem Wege wünschen wir allen ein friedliches Weihnachtsfest
und einen guten Start in ein gesundes und zufriedenes Neues Jahr 
voll wunderschöner Reise-Erlebnisse die noch lange
in Erinnerung bleiben.

Samstag, 13. Oktober 2018

Die Tickets sind schon da!

Überraschend schnell kam die e-mail unseres Reisebüros, dass die Tickets bereits im Bereich "meine Reise" im Cunard-Portal zum Runterladen bereit gestellt sind. Zwei Stunden vorher gab's die Bestätigung, dass der Restbetrag von der Kreditkarte erfolgreich abgebucht wurde und ca. 3 Wochen vor Abreise die Tickets parat wären... Ja, das ging schneller als gedacht und es war wirklich alles vollständig - Cruise-Ticket, Buchungsreferenzen für die Flüge (gut ersichtlich dargestellt), um das online-Check-in machen zu können, Kofferetiketten für die Ein- + Ausschiffung (diesmal für beide dasselbe - wohl wegen dem dazugehörigen Flug? Wir werden sehen, ob wir an Bord schlussendlich für die Ausschiffung doch nochmal eine andere Etikette bekommen). 

Auch das gesamte Reiseprogramm war online abrufbar (inkl. Flüge + Transfers zum/vom Hafen, unsere spezifisch gewählten Landausflüge mit Uhrzeiten usw.) - als Ausdruck möglich oder pdf zu speichern. Super und gut Übersichtlich. Bin richtig zufrieden...

Die Hampelei online mit dem ESTA für unsere Einreise nach USA war noch etwas nervig und aufwändig, aber da unser letztes für die Reise mit Princess Cruises nach Alaska ausgestellt war, ist es abgelaufen und es war ein neues fällig. Verlängern geht ja nicht und mittlerweile wollen die Behörden einiges mehr wissen, als damals... nun gut.
Es hat geklappt, ESTA pro Person ist bezahlt und die Bewilligung ist 15 min später gegeben, sodass ich das gültige Dokument je Person für unsere Unterlagen ausdrucken konnte - so ist recht...

Die Reiseunterlagen sind jetzt komplett - der Count-Down läuft weiter und wir freuen uns schon mal ordentlich vor. Es rückt in greifbarere Nähe, als noch im Sommer...

Überraschenderweise bekommen wir tatsächlich noch eine Papier-Druck-Version für uns per Post...! Ich hätte um ein Haar das Teil fast als Werbung ins Altpapier befördert, denn jetzt gleich nochmal eine CUNARD-Reise buchen, das liegt nicht drin... aber gut, habe ich einen zweiten Blick auf den Text des Deckblattes gegönnt, da steht drauf, dass das unsere Reiseunterlagen sind...
Ein Blick auf den Inhalt zeigt allerdings, dass es "nur" generelle Informationen sind, keine spezifischen Details wie wir sie online abrufen konnten. Also ohne Flugtickets oder Transfer daten, auch unsere Landausflüge sind nicht gekennzeichnet, dafür ist ein komplettes Ausflugsprogramm für die ganze Reise nochmals abgedruckt. Gut, falls ein Ausflug ausfällt, so haben wir die restlichen noch verfügbar zur Auswahl.
Aber - und das ist ganz toll - es hat ganz hinten drin fertig gedruckte Kofferanhänger, die raus genommen werden können und kein Klebeband oder Tacker benötigen, um am Koffer befestigt zu werden. Also sind die selbst ausgedruckten nur noch als "Reserve" zum Mitnehmen. Super!
auf der Rückseite des "Buches" steht das hier....
und so sehen die Kofferlabel aus - sie haben oben ein gestanztes Loch, wo das andere Ende durchgezogen werden kann und so arretiert. Super.
Na dann - der Count-Down läuft weiter... Tick-tack-tick-tack... und wir freuen uns weiter...

Sonntag, 2. September 2018

Das haben wir in der Karibik vor...

Die Landausflüge wurden frei geschaltet, bzw. wir hatten endlich mal genug Muse und uns die Zeit genommen, die Ausflüge genauer anzusehen und die entsprechende Auswahl treffen zu können.
Zudem haben wir uns beim online-Reisebüro angeschaut, in welchem Hafen, wie viel zu erwartende Gäste sind... und ja, es wird gemäss Plan ordentlich voll...
  Quelle: www.kreuzfahrtberater.de
  Quelle: www.kreuzfahrtberater.de
 Quelle: www.kreuzfahrtberater.de
  Quelle: www.kreuzfahrtberater.de
und das hier sind jetzt die ausgewählten Ausflüge - die allerdings auch direkt mit der Kreditkarte beglichen werden mussten... immer mehr Reedereien gehen dazu über, das nur noch mit Vorkasse zuzulassen. Nun ja. Der Teil wird zumindest später nicht mehr zur Zahlung fällig.
Quelle: CUNARD - Meine Reise
Für die gewählte Schnorcheltour auf St. Thomas habe ich nach genauem Durchlesen, wo das Schnorcheln stattfinden soll, bei Google-Maps mal geschaut, wie weit das vom Hafen entfernt ist und war erstaunt... einen 3.5h Ausflug mit der Distanz mit einem Katamaran? und dann noch genügend Zeit zum Schnorcheln? Ich weiss nicht, ob das so passt. Aber eben, die Organisatoren werden es wissen und wir werden vor Ort sehen, wo die Wasserschildkröten schlussendlich gesichtet werden können - ansonsten versprechen sie uns ja wenigstens Riffe + Fische zu sehen, was für uns auch schon was ganz Tolles ist. Ich denke, das ist ähnlich wie mit Orcas + Walen. Und vor allen Dingen: wir lassen uns überraschen - und freuen uns schon sehr auf diese Tour.... denn wir haben das beide noch nicht gemacht und wenn wir schon mal dort sind, dann ist das wirklich ein passender Ausflug für Tierliebhaber...

Quelle: CUNARD-Meine Reise          Quelle: maps.google.com
Weil wir ja auch bildlich festhalten möchten, was wir unter Wasser sehen, habe ich mich mal umgeschaut, was so möglich ist und preislich einigermassen machbar, denn später brauchen wir wahrscheinlich so schnell keine Unterwasserkamera mehr. Oder wir sind auf den Geschmack gekommen... aber das sehen wir dann... Ferner gibt es auch eine Wasserdicht-Tasche für das Smartphone - für Fotografieren geeignet und zudem reagiert auch der Touch-Screen perfekt durch die Folie, die an einem Lanyard um den Hals gehängt werden kann. Aber wenn da was schief geht, habe ich kein Smartphone mehr... das Risiko, das Teil ins Wasser zu nehmen und dort zu benutzen, ist mir etwas zu gross. Ich lasse es lieber wasserdicht verpackt auf dem Boot in der Tasche.
Und ich bin bei meiner Suche fündig geworden! Da kam mir ein Werbemail (das ich normalerweise nur in den Papierkorb verschiebe) gerade recht. Ein zweiter Blick und ich hab das Teil bestellt - immerhin haben wir ein Aquarium, worin wir das testen können und müssen somit nicht warten, ob's nach der Reise noch tut oder nicht... Sie werben mit 30m Wassertiefe-Dichtigkeit des mitgelieferten Zusatz-Gehäuses (welches übrigens auch GoPro-konform ist). Ich kann mit meinen Ohren nicht mal auf 3m runter, also passt das ja. Aber der Test wird's zeigen. Wie gesagt, bei dem Preis bin ich sehr skeptisch.
Die kleine Kamera wurde sehr flott geliefert... die hohe Kapazität-Speicherkarte und den Schwimmkörper/Griff hatte ich separat bestellt, ebenso das leistungsfähigere Akku - das mitgelieferte Original sollte ca 45min. Dauer-Aufnahme aushalten, was ja schon recht gut ist. Das war mir aber zu heikel, falls ich mehr Batterie benötige und mit nassen Fingern das Gehäuse auf einem Katamaran öffnen und eine Mobile Batterie zum Nachladen anhängen, das ist nix... schon gar nicht mit der hoch salzhaltigen Luft... das rostet mir dann alles quasi beim Zusehen weg - also gleich das stärkere Akku rein und das für 45min als Not-Teil extra dabei... das Zubehör an sich war beim Originalpaket schon bereits sehr umfangreich, aber zum Schnorcheln/Tauchen war es nicht das Richtige. Eher für auf den Fahrrad-/Motorradhelm und an den Fahrrad-Lenker zu montieren. 
Die Kritiken zu diesem Produkt sind allgemein recht ordentlich und schon 10x für den Aktionspreis! Schlussendlich liege ich mit den Zusatzbestellungen im Preis dort, was die "No-Name" Kamera normalerweise kosten würde. Einfach klasse.
Aber jetzt kommt der Härtetest...
der Schwimmkörper-Griff ist montiert, die mitgelieferte Handgelenkschlaufe brauche in unserem Aquarium nicht, die kommt dann im Meer dran, dass mir das Teil nicht verloren geht... mit dem Tauch-Gehäuse ist die Bedienung der Kamera etwas schwerfällig, aber funktioniert. Das Gerät macht, was es soll... und ist mit nur 4 Knöpfen recht einfach zu bedienen, hat allerdings einige Menuepunkte, die sich sehen lassen können. Dennoch ist es sinnvoll, alles vorab (ohne das Tauchgehäuse) einzustellen, was nötig ist, und dann im Wasser darauf vertrauen zu können, höchstens Foto oder Film und an/aus und das war's. Zudem nicht vergessen, das Display auf "dauer-an" zu lassen, sonst sieht man wegen dem Stromspar-Modus schnell nicht mehr, was man filmt, bzw. muss zu oft an einem der Knöpfe rumfummeln, was dann die Kamera noch mehr bewegt und das Ergebnis verwackelt. Die Nachbearbeitung auf dem Laptop wird dann mühselig - oder die Zuschauer werden See(h)krank.
also, sie kann sogar alleine schwimmen und trotz dem schweren Kamerakopf geht das Teil nicht unter.... ich dachte, es hängt ggf. wie eine Boje kopfüber, aber es hat genügend Auftrieb... das ist schon mal toll. So könnte die Szenerie unter uns mit der "frei" schwimmenden Kamera auf dem Meer festgehalten werden. Auch eine Idee....
unsere Goldfische und Antennenwelse waren mässig begeistert über den "Besuch", die Goldfische waren dann nach ein paar Minuten aber doch neugierig - das Ergebnis des Filmchens war entsprechend gut... und es klappt! Die Qualität von Film + Foto ist ordentlich, wobei ich nicht den höchsten Wert eingestellt habe (der ist interpolliert, also für mich so nutzlos), und die Filmchen/Fotos lassen sich mit deiner normalen Filmsoftware gut bearbeiten. Wie gesagt, es nicht nicht 4K und nicht 3D, aber gut genug, um nicht total verpixelt auf einem grösseren Bildschirm angezeigt zu werden.
Die Kamera hat auch ein Abtauchen bis runter an den Boden vom Aquarium gut überstanden. Bevor das Gehäuse geöffnet wird, muss natürlich alles schön abgetrocknet werden, dass die Kamera selbst innen keinen Schaden nimmt. Aber eben... also eigentlich sind wir technisch jetzt gerüstet... Das hilft schon mächtig weiter...


Freitag, 2. Februar 2018

Nach 7 Jahren wieder die Queen Mary 2

Für unseren Jahresurlaub für 2018 haben wir uns schlussendlich wieder einmal für die Queen Mary 2 entschieden.
Sieben Jahre ist es her, dass wir das letzte Mal mit ihr gefahren sind, seither hat sie zwei gründliche Renovierungen (neue Teppiche in allen Kabinen und teils in öffentlichen Bereichen) und innere Veränderungen (Pubs umgestaltet, zusätzliche Kabinen usw) durchgemacht.
Es gibt diesmal eine Route, die kennen wir beide so noch nicht, und zwar in die andere Richtung - nicht Asien, sondern die Karibik.
Wir hoffen im Stillen, dass es während unserer Zeit dort nicht zu heiss werden wird. Meine Kollegen von der Arbeit meinten nur, dass direkt nach der Hurricane-Saison meist die Luftfeuchtigkeit nicht so hoch ist, somit sollte es gut erträglich sein. Nun gut, wir werden berichten. Immerhin wissen wir jetzt schon, dass es in New York ggf Schnee hat und 3 Tage später dann in der Karibik um die 30°C, also wirklich leichte Sommerklamotten angesagt sind. So können wir entsprechend packen.
Hiernach nun die Route, die wir beim Reisebüro unseres Vertrauens gebucht haben:
 Quelle: www.kreuzfahrtberater.de
Möglich wäre auch die An-/Abreise für New York per Transatlantik-Reise mit der QM2 gewesen, nur fehlt uns diesmal hierzu die Zeit/die zusätzlichen Ferientage und das nötige Kleingeld.
Daher haben wir die An-/Abreise als Flugpaket über die Reederei gebucht (das Originalangebot der Reise ist inkl. Flug + Transfer zu/vom Schiff - vorbehaltlich Verfügbarkeit der Flüge), und zwar war es tatsächlich möglich, direkt ab-bis Zürich ohne Zusatzkosten zu buchen. Das Angebot an sich ist ab Deutschland und es heisst, es kann gegen möglichen Aufpreis der Abflug auch ab Zürich oder Wien gebucht werden. Um so erfreuter waren wir, als wir vom Reisebüro die Nachricht bekamen, dass CUNARD uns die Reise zum gleichen Preis ab/bis Zürich anbietet.
Dazu gab's noch netten Frühbucher-Rabatt pro Kabine bei Buchung bis Ende Februar 2018, der sich sehen lassen konnte. Das gibt schon einen Grossteil der obligatorischen Trinkgelder, oder eben einen Teil der Landausflüge usw.
 Quelle: Camilla Heinig - Bar Harbor 2011
Quelle: Camilla Heinig - Antlantik 2011 
Die Ferien sind bei unseren Arbeitgebern eingegeben + bewilligt, wir können die Anzahlung für die Reise leisten und dann schon mal ein bisschen vor-freuen... obwohl bis dahin ist es noch seeeeehr lang.... wir jaben jetzt Anfang Februar 2018 - die Reise ist Ende November 2018... aber eben... die Freude ist schon da...
Auch wissen wir, dass wir neue ESTA beantragen müssen, die von Alaska sind nicht mehr gültig und zudem ist Thomas' Pass nicht mehr lange genug nach Rückkehr gültig, um diese Reise mit dem alten Pass antreten zu dürfen.
Also gilt es auch hier: im Laufe des Jahres einen neuen Pass beantragen und dann - ca. 1 Monat vor Reise schauen wir, dass das mit dem ESTA noch erledigt wird. Einen Termin im Kalender habe ich mir bereits vermerkt, dass es ja nicht vergessen geht.
Sobald die Landausflüge frei geschaltet sind, schauen wir mal, was es so zu buchen gibt, denn noch haben die Inseln ziemlich grossen Schaden der letzten Hurricane Saison zu bewältigen.
Ausserdem ist es sinnvoll, unseren Freunden gleich Bescheid zu geben, dass sie auch unsere Ferienabwesenheit in ihrem Jahreskalender einplanen können, um Haus + Tiere von uns zu hüten.
Unsere Kabine ist diesmal nicht ganz unten ganz hinten an der Grenze zu den Crew-Kabinen und unter dem Queens-Ball-Room/Grenze zur G32 -Disko wie die 4 Wochen im 2011, sondern wir bekamen für die gebuchte  Kategorie auf Deck 10 eine Innenkabine recht weit vorne. Die Lage ist gut. In der Nähe einer Self-Service Launderette (gemäss Deckplan), aber nicht direkt daneben, sodass wir von den Waschmaschinen und Trocknern nicht wirklich etwas mitbekommen sollten, und trotzdem zwischendurch mal Wäsche waschen können, ohne erst mit der Wäsche im Arm quer durch das ganze Schiff zur nächsten Station laufen zu müssen, zudem doch nahe beim Treppenhaus/den Liften.
Ein Deck höher ist die Aussichtsplattform unter der Brücke, von der aus wir die Einfahrt nach New York bereits zwei Mal beobachten durften... und ein Deck unter uns der Commodore-Club mit der super Aussicht über den Bug des Schiffes und den bequemen Sesseln. 
Ferner habe ich bereits nachgeschaut, was wir für Verbindungen  nach Zürich haben werden, um die entsprechenden Flüge zu erreichen, bzw. nach Rückkehr wieder zurück zu kommen.
Die Reederei hat uns folgende Flüge gebucht:
25.11.2018 United/Swiss Airlines UA9718 (operated by Swiss Airlines)
ab Zürich 09:50 - an New York JFK 13:00 
08.12.2018 mit United/Swiss Airlines UA9717 (evtl. operated by Swiss Airlines)
ab New York JFK 18:25 - an Zürich 08:05 am 09.12.2018
Also für den Hinflug müssen wir bald raus, denn direkte Züge ab Stein-Säckingen hat es nicht an den Flughafen Zürich, d.h. Umsteigen in Frick oder Brugg. Zudem ist es sinnvoll für Flüge in die USA 3 Stunden vorab im Flughafen zu sein, um das Gepäck einzuchecken, für die Security usw. Das wird wieder ein sehr langer Tag...
Für die Rückkehr müssen wir eh erst schauen, wann wir wirklich ankommen und unsere Koffer haben, aber da hat es auch einige Optionen, die wir nehmen könnten. Schätzungsweise zwei Verbindungen pro Stunde.
Und a propos Koffer... wir dürfen Aufgabegepäck 1 Koffer max. 23 kg/Person haben (immerhin, nicht 20 wie bei unserer Asien-Reise). Das hilft schon, denn für die QM2 sind Smoking + Abendkleid angesagt. Und es werden 3 Bälle während der Reise sein. Ich überlege schon, welche meiner Kleider ich einpacken soll... Mal sehen.
Handgepäck, da haben wir nochmals genauer nachgeschaut, denn die Airlines haben unterschiedliche Vorgaben - Swiss hat andere und United Airlines hat andere... also haben wir uns an die "niedrigsten Maximal-Masse" gehalten... was heisst, das Kabinenköfferchen, das wir sonst nutzen, ist in paar cm zu gross... und um Laptop, Kamera, und alles, was nicht in den Koffer darf (Akkus/Batterien usw.), sicher unterbringen zu können, bedeutet dies, wir besorgen uns neue Kabinenköfferchen mit den kleineren Massen. Zum Glück haben wir ein gutes Angebot für 2 solche Koffer im Doppelpack gefunden und diese direkt kommen lassen.
Ausserdem dürfen wir auch einen zusätzlichen persönlichen Gegenstand mitnehmen, welches wäre: Laptoptasche, kleine Handtasche oder ähnliches (aber mit Verlaub... dann nehme ich die Laptoptasche, da passt ganz klar mehr rein...).
Quelle: UnitedAirlines
Da die QM2 2x renoviert wurde, habe ich zur Sicherheit einen Bekannten angefragt, der nach dem neuesten "Refit" mit dem Schiff gefahren ist, wie jetzt die Stromanschlüsse in den Kabinen sind, sodass wir wissen, was wir für Adapter mitnehmen müssen, bzw. ob es nötig ist, den Weltadapter einzustecken (Grösse und Gewicht!). Die Antwort kam prompt... 1x US und 1x UK-Steckdose beim Schreibtisch... na klasse... ok. Wir besorgen uns noch einzelne Adapter, die nicht so viel Platz benötigen, sodass wir sämtliche Elektronik dann auch entsprechend über Nacht wieder mit Strom versorgen können. Zwei Weltadapter nebeneinander würden nicht in die Steckdosen am Tisch passen. Mit den Einzeladaptern geht das schon eher. Die Kamera-Akkus sowie auch Laptop und Smartphone benötigen einiges an Strom pro Tag. Daher sind die richtigen Verbindungen zwingend nötig. Und wir reisen wie zwei Elektronikfachmarktvertreter durch die Gegend... hmmm...
So, das war's erst einmal... jetzt haben wir Zeit und schauen, wie es weiter geht, bzw. was uns noch einfällt, was noch besorgt werden müsste...

Sonntag, 22. Oktober 2017

Fazit der 3'478.82 km auf See und noch viel mehr km in der Luft...


Route
Asien Tokio bis Shanghai
(Quelle: kreuzfahrtberater.de)
(Quelle: kreuzfahrtberater.de)
BSL-AMS:         740 km
AMS-NRT:      9'508 km
Kreuzfahrt:     3'478.82 km
PVG-CDG:   11'019.40 km
CDG-BSL:         519 km
Total:            25'265.22 km

An-/Abreise
Geplant war das Arrangement durch Royal Caribbean/Celebrity Cruises, Rail+Fly- + Schiffsticket inkl. Shuttle Airport-Schiff. Schiff-Airport inkl. Auslflug Shanghai mit Flughafen als Endpunkt.

Die Hinreise:
Die Bahntickets der Deutschen Bahn mit Code von der Reederei waren bei uns am Automaten nicht abrufbar und weil am nächsten Tag deutscher Feiertag und sämtliche Schalter geschlossen sind, wurde mit der Hotline der RCCL telefonisch vereinbart, dass wir die günstigere Route über die Schweizer Seite (unter Nutzung meines persönlichen Jobtickets) nehmen, allerdings inkl. Taxi von zuhause zum Schweizer-Bahnhof, da wir normal zu Fuss in Bad Säckingen zum Bahnhof gelaufen wären. Die Belege reichten wir dann nach Rückkehr bei RCCL zur Vergütung ein.
Die Rückvergütung erfolgte sehr flott und die Reederei hat sich für die Unannehmlichkeiten und die überflüssige Aufregung vor Reiseantritt entschuldigt.

Flug mit KLM von Basel nach Amsterdam sehr gut 
Flug mit KLM/Skyteam Amsterdam - Tokio/Narita war super (9'508 km)
- das Personal sehr freundlich und die Maschine (optisch) geräumiger, als ich mir das vorgestellt hatte. Durch nicht-Erscheinen der 3. Person in unserer Sitzreihe hatten wir mehr Platz auf den engen Sitzen und konnten somit zumindest ein bisschen schlafen, uns etwas besser ausbreiten und einigermassen erholt auf unsere Schiffsreise freuen. Bei KLM war keine Extra-Buchung einer 2-er Sitzreihe vorab online möglich, da der Flug ausgebucht war.

Die Rückreise:
Flug mit Air France (A380) nach Paris Charles de Gaulle (CDG) (11'019.40 km)
 von Paris Charles de Gaulle (CDG) mit Air France/WDL nach Basel.
Da der Flug sehr spät in der Nacht ging, und somit auch die Meisten eigentlich nur schlafen wollten, gab es das Nachtessen recht flott - sobald die sichere Flughöhe erreicht war. Der Service war für unsere Begriffe ordentlich und freundlich - wir bekamen Extra-Goodies (wahrscheinlich weil wir die letzten Sitze vor der Treppe/bei der Galley/dem WC gebucht hatten) und der Flug an sich war angenehm, da wie erwähnt, die meisten Gäste einfach nur schlafen wollten. Unser Bereich hatte fast keine Bildschirme an, d.h. wir konnten richtig versuchen, zu schlafen.
Am Flughafen Paris CDG war es eigentlich nicht weit (gemäss Plan zwar schon mit Bus, aber "nur um die Ecke", um an das Terminal für unseren Flieger nach Basel zu kommen). Allerdings gab es keine plausible Beschilderung, wie wir zu unserem Ausgang für den Bus kommen, somit wären wir fast durch die falsche Security gegangen - der Check unserer Boarding Card verhinderte, dass wir komplett falsch gingen. Wir wurden zurück geschickt und haben uns schlussendlich durchgefragt, bis wir endlich den passenden Wegweiser gefunden haben - das ist bei diesem Flughafen wirklich verbesserungswürdig...
Lobend erwähnen müssen wir, dass wir tatsächlich mit allen Koffern in Basel angekommen sind! Es hat super funktioniert, was die Reise zu einem guten Abschluss gebracht hat.

Ab EuroAirport Basel ging es mit Schweizer-Verbindung (Bus-Zug) und Taxi von Bahnhof Stein wieder zurück über die Grenze nach Hause. Funktionierte reibungslos.

Immigrationsvorbereitungen seitens der Reederei
Wir erhielten ein Schreiben (für uns in deutscher Sprache - was in Japan + China, sowie auch auf dem Schiff leider nicht viel geholfen hat), mit der Information, dass wir den Rückflug nach Paris & Basel bereits über die Reederei gebucht haben, somit in Shanghai ohne China-Visum einreisen dürfen.
Bereits in Yokohama beim Einschiffen bekamen wir Schwierigkeiten, da wir ein Flugticket hätten vorweisen müssen - hatten wir aber nicht, auch keine Bordpässe, da das check-in erst 24h vor Flug online möglich ist.
Zum Glück haben wir uns für den Rückflug nach Paris "bessere Plätze" nachträglich gekauft, d.h. wir hatten den Nachweis (ich hatte ihn ausgedruckt mitgenommen!) über die bezahlte Leistung und die Sitzplatznummern und die Flugnummer, sowie das Datum & Uhrzeit. Das war das rettende Dokument, was uns schlussendlich in Yokohama ins Schiff und auch in Shanghai wieder von Bord gehen liess.
Zudem wurden uns von der Rezeption am Tag vor Ankunft in Shanghai das Formular zugestellt, dass wir "mit Visum" einreisen - aber wir hatten kein Visum - das hatten wir klar beim Bordmanifest angegeben, dass wir nur mit der Sonderregelung in Shanghai einreisen werden. Somit war auch hier ein zusätzlicher Besuch bei der Guest Relations nötig, um das passende Formular ausgestellt zu bekommen - auch hier wieder nur gegen Vorlage der Sitzbestätigungen von Air France - denn auch hier wurden wir nach dem Ticket gefragt - was uns von der Reederei nicht ausgehändigt worden war. Es war nur in den Gesamtreiseunterlagen die Buchungsnummer und Airline erwähnt, das war alles.

Daran muss die Reederei dringend noch arbeiten, denn das kann wirklich - je nach Mitarbeiter am Zoll - ordentlich ins Auge gehen und somit trübt das dann den Gesamteindruck der sonst wirklich sehr gut organisierten Reise merklich. Das ist sehr schade.

Transfer
Narita Airport Tokio – Hafen (05.10.2017)
Sehr gut organisiert. Wir kamen als vorletztes Paar der Gruppe im Terminal 1 in NRT an und wurden im Wartebereich gebeten zu warten, bis das letzte Paar noch kommt. Busabfahrt wäre 10:45 (wir hatten somit 1h Zeit). Nach Stopp beim Terminal 2 zur Aufnahme weiterer Passagiere ging es direkt in 1,5h Fahrt nach Yokohama zum Hafen. Sehr freundlich und zügig und super organisiert.

Shanghai Hafen – Airport (17.10.2017)
Geplant war der Ausflug mit Schanghai Panoramafahrt, und Airport-Drop-off, doch durch die verspätete Ankunft wegen dem Taifun + geschlossenem Hafen in Shanghai - bzw die  von den Behörden verweigerte Einfahrt in den Jangtse, sowie 2 Stunden, bis die Immigration durchlaufen war, wurde der Ausflug schlussendlich zum direkten Flughafentransfer umgewandelt. Die Koffer wurden teils abenteuerlich in den Gängen vom Bus deponiert, da im Gepäckraum kein Platz mehr war. Es ging alles gut, wir kamen für unseren Flug in jedem Fall pünktlich am Flughafen an und wurden auch am richtigen Terminal raus gelassen. Immerhin durften wir noch ein paar Sehenswürdigkeiten der Skyline im restlichen Tageslicht aus der Entfernung von der Autobahn her sehen - zudem hatten wir schön Zeit, uns das wirklich sehr lange Terminal des Shanghai Airports in Ruhe anzusehen, bis dann der Aufruf für unseren Flug nach Paris CDG kam.

Gepäckservice
Keiner genutzt

Schiff
Celebrity Millennium, in Dienst gestellt: 2001 – Renoviert 2011
Foto: Camilla Heinig – Kagoshima Hafen
Kapitän Nikolaos Christodoulakis
(Quelle: Camilla Heinig – Brückenführung)

Geboren in Chania, Kreta, begann Kapitän Christodoulakis seine Karriere an Bord der Horizon 1993.

Seine täglichen Durchsagen über die Lautsprecheranlage vom Schiff waren sehr informativ. Zudem war die Informationspolitik sehr zuverlässig und offen, im Speziellen betr. der Hafenschliessung und Aussetzung des Lotsendienstes von Schanghai wegen des Taifuns.

Kabine / Service
Innenkabine Nr. 2169, Kategorie 12, Deck 2, 16m2
Es hat sehr viel Stauraum in Form von Schubladen (Schreib-/Toilettentisch, zwei Nachttischchen etc.). Auch in den Schränken hatte es genügend Platz für unsere Kleidung. Da diesmal keine Anzüge und Abendkleider angesagt waren, hatten wir fast noch ein paar Kleiderbügel übrig...

Die Betten sind hoch genug, um die leeren Koffer darunter verstauen zu können.

Die Kabine hat eine Minibar, die wir nur zum Kühlen der übrigen Frühstückmilch vom Frühstücks-Room-Service genutzt haben.

Im Bad hat es auch reichlich Abstell- bzw. Unterstellfläche für die Toilettenartikel. Die Dusche ist erfreulich geräumig, allerdings mit einem Vorhang versehen.
Eine Tube mit Shampoo, Conditioner + Bodylotion sowie ein Stückchen Seife stehen im Bad zum Empfang bereit. Duschgel sucht man bei unserer Kabinenkategorie vergebens. Stattdessen ist in der Dusche ebenfalls ein Stück Seife verfügbar.

Cabin Steward: Garvin
Unser Cabin Steward stellte sich direkt nach unserer Anreise vor und informierte uns über die Kabinendetails wie Safe, Rettungswesten (sowie den anstehenden Drill am nächsten Nachmittag und dass wir keine Westen mitbringen müssten), Wäschebeutel usw.
Garvin war zuverlässig und ordentlich - die Kabine stets sauber und aufgeräumt. Wir waren mit seinem Service wirklich zufrieden.
  
Wäscheservice
Direkt nach Ankunft das erste Mal genutzt. Wir gaben den Beutel am Abend unserem Cabin Steward mit, am nächsten Abend war die Wäsche bereits (ohne Sonderwunsch) wieder sauber zurück. Sehr beeindruckend! Aufgrund der unvorhergesehenen hohen Temperaturen während unserer Zeit in Japan konnte dieser gute Service wiederholt zuverlässig genutzt werden.
  
Rezeption
Die Mitarbeiter der Rezeption sind sehr freundlich und hilfsbereit.
Was die deutsche Version des „Today“ angeht, so hatten wir doch unsere leichte Mühe. Wir bekamen immer die Vollversion auf Englisch und die Deutschversion, das 1. Blatt, was an sich ok ist. Bei einem Teil musste ich so laut los lachen, dass sich einige Gäste umgedreht haben… ich bin dann später zum Guest Relations Desk (Rezeption) gegangen und habe nachgefragt, ob diese Deutsche Version überhaupt von einer deutschsprachigen Person gelesen wird, bevor das in den Druck geht, denn es könnte – wenn es um wirklich signifikante Dinge geht, doch mächtig Schwieirigkeiten geben, wenn das so übersetzt wird, als hätte es ein Computerprogramm 1:1 übersetzt, ohne den Hintergrund des Satzes zu verstehen, d.h. bei einem englischen Wort mit verschiedenen Bedeutungen, das falsche deutsche Wort zu wählen. Es ist z.B. ein Unterschied, ob das Schiff von den Behörden freigegeben oder geräumt wurde…

Wir bekamen zur Antwort, dass die Person für Internationale Belange, dieses Dokument sichtet und freigibt. Ich legte ihnen nahe, dass ein „Native Speaker“ sich das künftig bitte nochmals anschauen soll, sonst geht das irgendwann daneben…
Leider wurde diesem Punkt keine grosse Bedeutung beigemessen, denn auch in den Folgenden Ausgaben waren wiederum zum Teil gravierende Übersetzungsfehler. Während der Reise haben wir uns dann den täglichen „Lacher“ abgeholt, aber als es um die Zeitumstellung ging und da wieder ein grosser Fehler unterlief, haben wir das nochmals (bei einer anderen Angestellten vom Customer Service) gemeldet und wir wurden gebeten, das auch schriftlich zu hinterlegen. Sie gab uns dafür ein Forumular, welches wir ihr dann später ausgefüllt persönlich übergaben. Zudem machte sie sich eine Kopie der deutschen und englischen Version, die ich entsprechend markiert habe. Hier ging es dann tatsächlich darum, dass Gäste zu ihren Terminen zum falschen Zeitpunkt erschienen wären, sofern sie sich wirklich nur an die deutsche Version gehalten hätten.

Restaurant / Service
Frühstück im Metropolitan Dining Room Deck 4 (Bedienrestaurant)
Leider konnten wir diesen Service nur während den Seetagen oder zu recht späten Landausflugszeiten nutzen, da aufgrund der Öffnungszeiten für den frühen Landausflug nicht genügend, bzw. gar keine Zeit vorhanden war, um im Metropolitan zu frühstücken.

Wären diese Öffnungszeiten dem ersten organisierten Ausflug des Tages angepasst, hätten die Zimmerservicekräfte früh weniger Arbeit und im Buffettrestaurant Ocean View Café + Grill wäre deutlich weniger Gedränge, was die Situation merklich entspannen würde.

Die Servicekräfte sind zum grössten Teil wirklich sehr aufmerksam und hilfsbereit, fleissig und ordentlich.

Tuscan Grille, Luminae, Blu, Sushi on Five, Aqua Spa Cafe, Pool Grill, Qsine
von uns nicht genutzt

Frühstück per Kabinenservcie
Kärtchen ausgefüllt, auf dem Kabinen-TV interaktiv noch nachgesehen, ob es mehr gibt, als auf dem Kärtchen angegeben – was der Fall war.
Erst gab es um 06:30 einen Anruf, ob das Frühstück geliefert werden könne (wir hatten 06:30-07:00 angekreuzt). Kurz drauf kam ein Kellner, der das Tablett gebracht hat. 15 min später gab es einen erneuten Anruf, ob es denn auch alles recht sei. Das haben wir auch noch nie erlebt. Super! Wir hatten auch alles erhalten, was wir gewünscht haben.
Dieses Porzedere war fast jedes mal der Fall. Teilweise waren sie auch vor der angegebenen Zeit dran, aber das lag dann daran, dass zu viele Gäste den Kabinenservice gewünscht hatten. Wir waren mit diesem Vorgehen sehr zufrieden.

Abendessen Metropolitan Dining Room Deck 5
Wir hatten für unsere Spätsitzung den fest zugeteilten Tisch 532.
Ernani
Victor

Unsere Kellner waren Ernani und der Assistant Waiter Victor, der Sommelier hiess Bertolo.
Da wir keinen Alkohol trinken und auch sonst nichts von der Bar bestellten, war Bertolo an unserem Tisch ziemlich schnell arbeitslos. Er hat sich das entsprechend gemerkt und uns nicht weiter behelligt.

Der Serviettenservice (Serviette dem Gast vor Bestellung der Mahlzeit auf den Schoss legen) ist hier obligatorisch, und es gibt ein schönes Gefühl, mit diesem Start in den Abend, sich in einem guten Restaurant zu befinden.

Der Kellner Ernani sowie auch Victor gaben sehr guten Service, waren sehr freundlich, aufmerksam und jederzeit bereit, die „extra Meile“ für unser Wohlbefinden bei Tisch zu gehen. Victor wusste bereits nach 2. Abend dass wir den „inclusive Kaffee“ nach dem Abendessen gerne trinken möchten und kam ab dann unaufgefordert mit dem entsprechenden Geschirr, bevor das Dessert serviert wurde.
Ernani gab allabendlich die Empfehlungen für die Speisekarte – ebenso später für’s Dessert, zudem nach dem Abendessen, bevor wir gingen, auch noch die Erinnerung für den nächsten Tag, wie z.B. dass es wieder aussergewöhnlich warm werden würde und wir unbedingt genug zu trinken auf den Ausflug mitnehmen sollten, um keinen Hitzeschlag zu erleiden, ausserdem auch wenn Zeitumstellung war, hat er das erwähnt. Dann haben sich beide freundlich für den Abend verabschiedet. War ein schönes Ritual.

Speisekartenvielfalt: Die Speisekarte hat mit erstaunlichen Kombinationen aufgewartet, und es war eigentlich für unseren Geschmack immer etwas dabei. Allerdings können wir (von unserer persönlichen Sicht her) nicht wirklich das hochgelobte Kocherlebnis nachvollziehen, mit dem so sehr in sämtlichen Kritiken für Celebrity-Küche geworben wird. Dennoch - hat etwas nicht so geschmeckt, wurde von der Service-seite her nichts unversucht gelassen, Abhilfe zu schaffen, entweder durch anderes Essen oder einmal wurde am Nachbartisch sogar der Koch selbst aufgeboten, um zu verstehen, was der Gast wirklich wünscht.

Buffet / Service
Ocean View Café Grill Deck 10
Für „zwischendurch“ ist es nicht schlecht. Das Essen ist je nach Auslastung frisch und akzeptabel, die Sitzplatzkapazität ist in Nebenzeiten sehr gut, und mit zusätzlichen Sitzplätzen draussen am Heck, was hier einen Pluspunkt darstellt.
In den Erkern im Boden grosse Bullaugen aus Glas, die den Blick aufs Wasser frei geben...

Beim Frühstück
Von uns nur einmal genutzt – aber es war wegen der Kernzeit vor einem Landausflug so ein schreckliches Gedränge und z.B. Käse & Wurst dermassen vergriffen, zudem habe ich kein dunkles Brot gefunden und beim frischen Tost erstellen wollte ich mich nicht in die lange Reihe stellen (dabei habe ich später rausgefunden, dass da ganz hinten ein Korb mit dunklem Brot stand, aber dafür hätte ich mich in die Warteschlange drängeln müssen, obwohl ich das Brot nicht getoastet haben wollte). Wir hatten uns direkt danach entschieden, nur noch Restaurant oder Kabinenfrühstück, selbst wenn das nur stark eingeschränkt „inklusive“ war – Sonderposten kosteten extra.

Während dem Mittagessen
Ordentliche Auswahl an verschiedenen Menuevarianten zur eigenen Zusammenstellung. Salate, Fisch, Fleisch, Gemüse, Beilagen, Früchte und Kuchen/Cremes/Süssspeisen etc.
Täglich hatte die Pizza-Station eine wechselnde Pizzasorte (Rest 3 Standard), dann gab es auch einen indischen Tag, einen deutschen Tag usw… das war einem speziellen Teil des Buffets vorbehalten.

Der Abräumservice ist in Kernzeiten meist recht flott und ordentlich/sauber.

Frischgetränke werden selbst an den Stationen gezapft, ebenso der Kaffee frische Milch sowie auch Zucker steht im Spender zur Verfügung. Auch ein Automat für Heisswasser und diverse Sorten Tees sind verfügbar.

Während der Kaffee- & Kuchen-Zeit (15:30-16:30)
Leckere Auswahl an verschiedensten Kuchen, Torten, Keksen und Häppchen (auch herbe, nicht nur süsse). Kaffee ist hier nur an den Spendern erhältlich oder eben über den Barservice (auf Aufpreis).

Während dem Abendessen
Von uns nicht genutzt.


Bars / Service
Martini Bar + Crush, Michael's Club, Fortunes Casino Bar, Rendezvous Lounge, Cafe al Bacio + Gelateria, Cellar Masters, Pool Bar, Sunset Bar, Cosmos Lounge, Mast Bar, Rooftop Terrace
Von uns nicht genutzt.

Theater + Enternainment
Von uns nicht genutzt.
Shops + Boutiques
Freundliches Personal.


Photoshop / Photogallery
Das Team ist freundlich und hilfsbereit und wirklich unaufdringlich.
Sie akzeptieren ein „nein“ umgehend und wünschen einen schönen Tag.


Landausflüge
Tourguide Yokohama, Japan Highlights of Toyko with Western Style Lunch
Yuki - sprach ein sehr gutes, fast akzentfreies Englisch.

Die Informationen zu unserem Ausflug/den besuchten Stätten waren sehr gut und ausführlich und sie war jederzeit bereit, auf Anfrage noch zusätzliche Informationen zu geben. Sie war super.

Tourguide Shimitsu, Japan Shizuoka City Highlights Half Day
Naomi – sprach ein eher typisch asisatisch akzentuiertes Englisch. Dafür wiederholte sie mehrfach, was sie gesagt hatte, dass wirklich alle Personen alles verstehen. Sie bedankte sich nach der Information des Treffpunktes und der Uhrzeit jedes Mal auch mehrfach im Voraus für die gute Kooperation. Hat super geklappt.
Nach der anfänglichen Nervosität wurde sie auch ruhiger und gelassener.
Die Informationen zu unserem Ausflug/den besuchten Stätten waren umfangreich und gut. Jederzeit gerne wieder.

Tourguide Kobe, Japan Tag 1 Nachmittag Highlights of Osaka
Yuki – gutes, nahezu akzentfreies Englisch.
Bus Nr. 38

Die Informationen zu unserem Ausflug/den besuchten Stätten in Osaka waren aufschlussreich. Auch sie wiederholte mind. 2x den Treffpunkt (Zeit und Ort), um wirklich sicher zu gehen, dass alle verstanden hatten. Hat sehr gut geklappt. Der Ausflug selbst ist trotz den langen Fahrtzeiten zu bzw. zwischen den 2 Sehenswürdigkeiten, wirklich empfehlenswert – alleine schon wegen den Zielen.

Tourguide Kobe, Japan Tag 2 Ganztag Highlights of Kyoto by Coach with Lunch
Yoko Kai – ordentliches, nahezu akzentfreies Englisch. Sie brachte viel Erfahrung mit, hat am Ende der Tour im Bus noch leichte Origami-Faltung und traditionelle Teezubereitung erklärt, sowie das erstellen von Tragtasche und Geschenkverpackung mittels einem Tuch und 2 Ringen. Sehr interessant.

Die Informationen zu unserem Ausflug/den besuchten Stätten in Kyoto waren sehr aufschlussreich. Auch hat sie mittels einer Schreibtafel immer sichergestellt, dass die Teilnehmer die Uhrzeit für den Treffpunkt genau erfuhren. Gerne wieder.

Tourguide Hiroshima, Japan Hiroshima and Miyajima Full Day with Western Lunch
Teddy Murakami – recht ordentliches Englisch, ziemlich fliessend, mit dem asiatischen Akzent durchzogen.

Die Informationen zu unserem Ausflug/den besuchten Stätten in Hiroshima waren sehr aufschlussreich und interessant. Er hat mittels eines Handzählers immer wieder kontrolliert, dass alle Teilnehmer der Gruppe wieder vollzählig sind, was angesichts der Besucherströme nicht einfach war. Hat alles gut geklappt. Gerne wieder.

Tourguide Kagoshima, Japan Chiran + Kamikaze Museum
Masaku (Mako) Matsusaki – sehr fliessendes Englisch, mit asiatischem Akzent durchzogen.

Die Informationen zu unserem Ausflug/den besuchten Stätten in Chiran sowie der gesamten Region Kagoshima waren sehr aufschlussreich und interessant. Gerne wieder.

Tourguide Nagasaki, Japan Panoramic Nagasaki
Kurzname: Soda (Vollversion zu schwierig zu merken) – 72-jährige ehemalige Englischlehrerin aus Nagasaki. Ihr Englisch war fliessend, sie hat in den 2 kurzen Stunden sehr viel erklärt, auch für die danach folgende Freizeit, sodass niemand nachher verloren geht und noch einiges mehr anschauen kann.

Die Informationen zu unserem Ausflug/dem besuchten Peace-Memorial-Park sowie der Busrundfahrt in der Stadt selbst waren sehr aufschlussreich und interessant. Gerne wieder.

Tourguide Jeju Island, South Korea East Island of Jeju
Rachel Ko – sprach relativ fliessendes Englisch, stark asiatisch akzentuiert.

Die Informationen zu unserem Ausflug zu den verschiedenen Stationen im Osten von Jeju Island waren sehr aufschlussreich und interessant. Auch sie hat die Uhrzeit des Treffpunktes am Bus, bzw. in der Nähe des Busses immer wiederholt und auch zum Teil als einzelne Zahlen genannt, dass es jede/r verstehen konnte. Trotz sehr engem Zeitplan für die Ganztages-Tour sind wir vollzählig und pünktlich wieder am Terminal angekommen. Gerne wieder.

Tourguide Busan, South Korea Sea Breeze of Busan – Japanesse Languange Guide
Kamsua Mida (Koreanerin, lebt in Seoul) – sprach fiessendes Englisch, mit kaum wahrnehmbarem asiatischen Akzent.

Die Informationen zu unserem Ausflug in Busan waren sehr aufschlussreich, trotz sehr engem Zeitplan für sämtliche Stationen an diesem Sonntag, der im Buddhistischen Tempel viele Buddhisten zum Beten und in der Stadt mit Marathonlauf & Film Festival, und vieles mehr zusätzlich zu bieten hatte, waren wir stets gut in der Zeit, konnten alles genau ansehen und hatten eine sehr kurzweilige Zeit bis wir wieder am Terminal sein mussten. Dank unserem Busfahrer, Herrn Park, hat trotz anfänglicher Sperrrung der Brücke wegen dem Marathon, alles gut funktioniert. Sehr gerne wieder.

Tourguide Inside Access Behind-The-Scenes-Ship-Tour
Vicky – Mitarbeiterin der Gruppe Shore Excursions.

Die gegebenen Informationen waren sehr aufschlussreich und interessant. Zudem wurden wir auch in den verschiedenen Bereichen des Schiffes von den jeweiligen Verantwortlichen informiert, wie was funktioniert und abläuft, und was warum wie wichtig ist usw.
Die mehrfachen Security-Massnahmen sind verständlich und notwendig, da es einige sensible Bereiche gibt, die durchlaufen werden. Wir hatten das grosse Glück, dass wir auf der Brücke wohl als einzige (erste) Gruppe noch mit dem Kapitän sprechen konnten und Fotos machen durften (Selfies ausdrücklich erlaubt und gewünscht), denn kurz danach gab es die Meldung, dass 
das Schiff nicht nach Shanghai wird einlaufen dürfen. Der Hafen ist zu wegen dem Taifun.
Wir durften überall fotografieren und auch reichlich Fragen stellen, die bereitwillig beantwortet wurden.
Es war eine sehr aufschlussreiche Tour, die wir nur empfehlen können. 

Generelles Fazit
Wir würden diese Reise jederzeit wieder machen.
Es war sehr beeindruckend und schön und wenn an den "Aufregepunkten" (DB-Tickets zum Ausdruck schicken, nicht von einem Automaten per ggf nicht funktionstüchtiger Nummer holen müssen - sowie Flugtickets zum Ausdruck schicken, nicht nur die Buchungsnummer - um die Immigration für China zu erleichtern, wie es eigentlich geplant ist) die unseres Erachtens nur unnötige Nerven kosten, seitens der Reederei noch gearbeitet werden kann, ist sogar ein ruhiger Start in die Ferien möglich und hinterlässt keinen fahlen Beigeschmack.